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Gemeinde Eggenthal

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Forstliche Berufe

Forstliche Berufe

Füssen, 22.05.2026 – „In den Zeiten des Klimawandels brauchen wir forstliches Fachpersonal auf unterschiedlichsten Ebenen“, betont Stephan Kleiner (Bereichsleiter Forsten am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Kaufbeuren.

Früher Heimat, dann Lebensgrundlage und jetzt Erholungsort Nummer eins. Durchschnittlich wird der Wald einmal in der Woche für etwa zwei Stunden besucht. Die Tendenz ist steigend. Zugleich erfüllen die Allgäuer Wälder weitere wichtige Funktionen, wie den Schutz vor Lawinen oder Bergrutschungen, Lebensraum seltener Tier- und Pflanzenarten und Produktion des nachhaltigen Rohstoffes Holz. Ziel ist es möglichst alle Funktionen in Einklang zu bringen. Dafür braucht es forstliches Fachpersonal.

Leitungsdienst

Um die vielfältigen Funktionen des Waldes in Einklang bringen zu können, muss gewährleistet werden, dass dieser erhalten bleibt. Neben Führungsaufgaben ist es eine Aufgabe des Leitungsdienstes dies sicherzustellen. „Ein Stück weit sehe ich mich als Anwalt der Ostallgäuer Wälder“, scherzt Stephan Kleiner. „Immer wenn Wald bei Planungen oder konkreten Vorhaben betroffen ist, werden wir beteiligt“.

Förster

Wichtig für die meisten Funktionen des Waldes ist die nachhaltige Bewirtschaftung. Diese muss gut geplant und an den jeweiligen Standort angepasst sein. Dafür braucht es jede Menge Fachwissen. Der durchschnittliche Kleinstprivatwaldbesitzer hat kein Forststudium abgeschlossen. Eine Aufgabe des Revierdienstes ist es die Waldbesitzer forstlich zu beraten und zu unterstützen, wie bei der Pflanzung standortsgerechter Baumarten oder der Holzernte. „Mich freut es jedes Mal, wenn ich mit dem Waldbesitzer einen Schritt weiter Richtung einem zukunftsfähigen Mischwald gemacht habe. Neben den Einnahmen durch den Holzverkauf kann sich der Waldbesitzer besonders über Fördermittel des Freistaates Bayern freuen, erzählt Petra Angerer (Försterin am AELF Kaufbeuren) aus ihrem Alltag.

Forstwirte

Im besten Fall kommt es nach einer Beratung auch zu der Umsetzung der Maßnahme, z.B. der Pflanzung oder der Holzernte. Wenn der Waldbesitzer dies nicht eigenständig durchführen kann oder will, kann er sich bei Forstlichen Zusammenschlüssen oder Forstunternehmen Hilfe holen. Dann kommen ausgebildete Forstwirte und können die praktische Arbeit durchführen. „Wir sind die Praktiker im Wald und dürfen anpacken. Die ein oder andere Planung der Förster hinterfragen wir auch gerne“, zwinkert Michael Obermayr (Forstwirt beim Walderlebniszentrum Ziegelwies in Füssen).

Zu den verschiedenen Berufen bei der Forstverwaltung

https://www.stmelf.bayern.de/wald/forstverwaltung/forstliche-berufe-arbeitsplatz-wald/index.html .

Nähere Informationen finden Sie auf unserer Homepage
https://www.aelf-kf.bayern.de/ .
Weitere Auskünfte erhalten Sie telefonisch unter 08341 9002-0 oder per E-Mail an poststelle@aelf-kf.bayern.de.

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